Heizungstechnologien

Technologie schafft Behaglichkeit

Von Katharina Lehmann · 2021

Wenn es draußen klirrend kalt ist, ist das Nachhausekommen gleich doppelt schön. Gerade im Winter versprechen die eigenen vier Wände Gemütlichkeit und Entspannung. Moderne Technologien und digitale Vernetzung schaffen Komfort und Sicherheit – und sparen dabei auch noch bares Geld.

Eine Frau sitzt lächelnd unter einer Decke auf dem Sofa.
Smarte Technologien schaffen ein wohlig-warmes Zuhause. Foto: iStock / Ridofranz

Der Ausflug auf den Weihnachtsmarkt war toll, der anschließende Stadtspaziergang im Schein der Straßenlaternen überaus wohltuend. Doch nach ein paar Stunden an der frischen Luft bei eisigen Temperaturen sind Hände und Füße durchgefroren – da helfen auch heiße Schokolade, Glühwein und die wärmsten Stiefel nicht mehr. Also schnell zurück in die eigenen, kuschelig warmen vier Wände. Dass die auch bei klirrender Kälte wohl temperiert sind, stellen moderne, digital vernetzte Technologien sicher. Über das Smartphone lässt sich die Heizung schon auf dem Heimweg auf die gewünschte Temperatur hochdrehen, das Licht schaltet sich automatisch ein, sobald sich das Smartphone Haus oder Wohnung nähert.

Willkommen im intelligenten Zuhause

Solche Technologien sind längst keine Science-Fiction mehr. Unter dem Stichwort Smart Home werden Technologien und Systeme zusammengefasst, die Haustechnik und Haushaltsgeräte wie Beleuchtung, Heizung, Jalousien, Eingangsbereiche, aber auch Waschmaschine, Herd oder Kühlschrank miteinander vernetzen und digital steuerbar machen. Ziel ist es, die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen, die Sicherheit zu steigern, aber auch Energie zu sparen beziehungsweise so effizient wie möglich zu nutzen. Deutlich wird gerade der Energiespareffekt beim Thema Heizung: Wer dreht schon gerne morgens beim Verlassen der Wohnung die Heizung runter – wohl wissend, dass er nach einem stressigen Tag abends in eine kalte Wohnung zurückkommt? Dabei empfehlen Energieeffizienz- und Sparratgeber aber genau das. Denn wenn wir den ganzen Tag nicht zu Hause sind, müssen Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad nicht auf über 20 Grad Celsius temperiert sein; drehen wir die Heizung aber erst auf, wenn wir zu Hause sind, dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis es kuschelig warm wird.

Wohlig warm im Smart Home mit Heizungstechnologien

Programmierbare Thermostate schaffen nur bedingt Abhilfe. Sie regulieren die Zimmertemperatur zu vorher festgelegten Zeiten. Kommen die Bewohner aber unverhofft doch mal früher nach Hause, ist die Wohnung kalt. Besser ist die smart vernetzte Heizung. Die lässt sich automatisieren oder über Tablet oder Smartphone aus der Ferne steuern: Ist niemand zu Hause, reguliert sie die Temperatur herunter und spart so bares Geld. Machen sich die Bewohner auf den Heimweg, dreht sie auf Wohlfühltemperatur hoch. Wird es nachts kälter, fahren
Jalousien von selbst herunter und sperren so die Kälte aus. Automatisieren lassen sich im Smart Home auch Beleuchtung und Haushaltsgeräte. So registrieren Sensoren, wenn der letzte Bewohner das Haus verlässt, und drehen nicht nur die Heizung herunter, sondern schalten auch Herd und Fernseher aus. Die Waschmaschine springt dagegen zur Mittagsstunde an, wenn die Solaranlage auf dem Dach ausreichend Sonnenenergie liefert. Über das Smartphone kann aus der Ferne auch das Licht ein- und ausgeschaltet werden. Das hält gerade in der dunklen Jahreszeit Einbrecher fern und sorgt so für zusätzliche Sicherheit. Die schaffen auch smarte Eingangstüren. Hier registrieren Sensoren, ob die Haustür geöffnet wird und wer Haus oder Wohnung betritt. Ist der Zutritt nicht gerechtfertigt, schlagen sie Alarm. So helfen smarte Technologien, das eigene Zuhause sicherer, komfortabler und gemütlicher zu gestalten.

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