Gesund durch den Winter

Für mehr Wohlbefinden

Von Katharina Lehmann und Saskia Schumann · 2022

Saunieren, inhalieren, spazieren – für das körperliche und seelische Wohlbefinden lässt sich auch im Winter einiges tun. Wir zeigen Ihnen, wie Sie gesund und fit durch die kalte Jahreszeit kommen.

Ein Paar sitzt in der Sauna und der Mann macht einen Aufguss.
Foto: iStock / nd3000

Der Schweiß rinnt in Strömen, die Hitze entspannt die Muskeln und die anschließende eiskalte Dusche weckt die Lebensgeister – die Sauna gehört für viele Deutsche zu den festen Wellnessritualen. Etwa 30,6 Millionen Saunaanhänger gibt es in der Bundesrepublik, hat der Deutsche Sauna-Bund ermittelt. Damit ist Deutschland Saunaweltmeister. Kein Wunder, wirkt doch das Heißluftbad gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit wohltuend auf Leib und Seele, sorgt für Entspannung und Erholung. Wer von den positiven Effekten profitieren möchte, schwitzt am besten mindestens zweimal wöchentlich. Ideal sind zwei bis drei Gänge von zehn bis 15 Minuten bei Temperaturen von 80 bis 90 Grad. Wichtig: anschließend gut abkühlen, denn der Sauna-Effekt entsteht durch das Zusammenspiel von Hitze und Kälte.

Spazieren gehen

Ein Spaziergang tut dem Körper und der Seele gut. Denn eine Runde durch die verschneite Winterwelt hilft beim Entspannen, hebt die Stimmung und beflügelt die Kreativität. Etwa 10.000 Schritte am Tag sollen wir gehen – und das auch im Winter. Doch in der kalten Jahreszeit fällt es uns besonders schwer, Winterstiefel und dicke Jacke gegen die kuschelige Couch zu tauschen und bei Minustemperaturen eine Runde um den Block zu drehen. Dabei ist der Winterspaziergang eine Wohltat: Die frische Luft und der Temperaturwechsel stärken das Herz-Kreislauf-System. Zudem baut der Spaziergang Stress ab und wirkt so positiv auf das Immunsystem. Und nicht zuletzt hebt die Bewegung an der frischen Luft die Laune, Glückshormone werden freigesetzt und Vitamin D wird auch bei einem bewölkten Wintertag aufgetankt. So kommen wir gut durch die kalte Jahreszeit.

Gesund durch den Winter mit Wellness für die Schleimhäute

Winterzeit ist Erkältungszeit. Trockene Heizungsluft drinnen und eisiger Wind draußen – beides reizt die Schleimhäute. Die Folge: Krankheitserreger haben leichtes Spiel, können schnell eindringen, Erkältungskrankheiten und grippale Infekte breiten sich aus. Das muss aber nicht sein. Mit einigen kleinen Tricks lassen sich die Schleimhäute auch in der kalten Jahreszeit unterstützen, das Immunsystem stärken. Gegen das Austrocknen der Schleimhäute in stark beheizten Räumen hilft Feuchtigkeit: Feuchte Handtücher, über den Heizkörper gehängt, oder Wasserverdunster schaffen ein angenehmes Raumklima und pflegen Nase und Rachen. Zudem gilt auch im Winter: ausreichend trinken – am besten heißen Tee ohne Zucker. Sind die Schleimhäute schon gereizt, helfen Inhalationen mit Kräutern wie Kamille, Thymian, Salbei oder Eukalyptus. Eine Handvoll Kräuter mit einem Liter heißem Wasser übergießen und den Dampf mit einem Handtuch über dem Kopf fünf bis zehn Minuten lang einatmen. Im Erkältungsfall lassen Inhalationen mit Salzwasser die Schleimhäute abschwellen und befreien die Nase. Die ätherischen Öle gehackter Zwiebeln, auf einem Tellerchen neben das Bett gestellt, besänftigen zusätzlich die Schleimhäute der Atmungsorgane und verbessern den Schlaf. So klingt die Erkältung schnell wieder ab.

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