Niedersächsische Städte

Zeit fürs Zweirad

Von Jens Bartels · 2020

Radfans aufgepasst: Es müssen nicht immer die langen und kräftezehrenden Touren auf Radfernwegen sein. Ganz entspannt lassen sich mit dem Fahrrad nämlich auch auf Tagesrouten besondere Orte und Regionen entdecken. Ein gutes Beispiel dafür liefern die alten niedersächsischen Städte Braunschweig und Osnabrück.

Landschaft mit Radweg und Fahrradfahrern.
Foto: iStock/ SergeyIT

Hinauf auf den Sattel und hinein ins Abenteuer. Radtouren haben nicht nur in der aktuellen Situation einen ganz besonderen Charme. So kann jeder Radler selbst bestimmen, wie weit und wie schnell er unterwegs sein möchte. Zugleich macht es die gemütliche Fahrt auf dem Drahtesel möglich, gerade die vielen besonderen Details auf der gewählten Strecke zu entdecken. Sehr abwechslungsreich sind beispielsweise Touren rund um die altehrwürdigen Städte Osnabrück und Braunschweig im meist nicht ganz so hügeligen Niedersachsen.

Mühlen-Tour mit Obstkuchen

Zunächst ein Blick in das Osnabrücker Land. Radwanderer finden hier eine Vielzahl gut ausgeschilderter Touren mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Auf der knapp 40 Kilometer langen Mühlen- und Schlösser-Tour warten etwa nicht nur historische Bauwerke auf die Radfahrer, sondern auch frisch gebackenes Steinofenbrot oder leckerer Pflaumenkuchen. 

Oder man umrundet Osnabrück, die Stadt des Westfälischen Friedens. Diese Tour ist an einem Tag zu schaffen und auch für Kinder geeignet. Orientierung bietet bei dieser Runde ein grün-gelbes Logo, das während des gesamten Streckenverlaufs den Weg weist. Der ideale Ausgangspunkt für die Umrundung ist der Hauptbahnhof in Osnabrück. Anschließend radelt man zum weithin sichtbaren Fernmeldeturm im Stadtteil Widukindland, bei dem die Route beginnt. Vorbei geht es dann an Gutshäusern, dem zweitgrößten städtischen Fließgewässer mit dem Namen Düte und der im Ortsteil Haste stehenden „Nackten Mühle“. Wer unterwegs eine Pause braucht, kann einen Stopp am Rubbenbruchsee einlegen und Minigolf spielen oder Tretboot fahren.  

Fachwerkhäuser im Überfluss in niedersächsischen Städten

Auch die Gegend um Braunschweig und Wolfenbüttel bietet attraktive Routen für kultur- und naturbegeisterte Radwanderer. Auf der „Schöne-Dörfer-Route“ lassen sich beispielsweise Bauernhäuser aus dem 17. Jahrhundert, eine betriebsfähige Bockwindmühle oder eine romantische Wasserburg besichtigen. Dagegen ist der Till-Eulenspiegel-Radweg ein spannender Ausflug in die historische Literatur. An Originalschauplätzen sowie Natur- und Kulturdenkmälern, die schon zu Eulenspiegels Zeiten im 14. Jahrhundert existierten, erfahren Radtourenliebhaber Interessantes aus dem Leben des berühmten mittelalterlichen Schalks. Dieser etwa 62 Kilometer lange Radwanderweg verläuft meist auf Wirtschaftswegen oder verkehrsarmen Straßen, führt aber auch über gemütliche Feld- und Waldwege.

Quelle:
die-region.de

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